| Studienreise nach Bulgarien mit der Conférence Olivaint |
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Ziel der Reise mit der Conférence Olivaint de Paris von Montag, 15. April bis Samstag, 20. April 2002 war es, vor Ort den politischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungsstand Bulgariens auf dem Weg in die Europäische Union zu untersuchen. Interessant schien dieses Land vor allem auf Grund der Tatsache, dass es zu den weniger bekannten Kandidaten gehört und ihm derzeit kaum Chancen eingeräumt werden, bereits zur ersten Erweiterungswelle zu gehören.
Das Programm begann zur kulturellen Einstimmung mit Ausflügen in das Kloster Rila und nach Plovdiv, bevor Gesprächstermine mit hochrangigen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft Bulgariens stattfanden. Ihre offenen Einschätzungen und Schilderungen der nationalen Perspektive auf die EU-Erweiterung vermittelten uns ein umfassendes Bild. So traf sich die deutsch-französische Delegation unter anderem mit dem Premierminister Simeon II. von Sachsen-Gotha-Coburg, dem Botschafter der Französischen Republik, dem ehemaligen Präsidenten Bulgariens Jeliu Jelev, mehreren Beratern des aktuellen Präsidenten, den Parteichefs aller maßgeblichen Parteien des Landes (Mihaylova, UFD; Stanishev; PSB; Dogan, MDL;), dem Bürgermeister Sofias, einem Journalisten der Zeitschrift „Kapital“, der sich mit organisierter Kriminalität und Korruption beschäftigt, mehreren Regierungsvertretern, die für die Konzeption der bulgarischen Europa-Politik verantwortlich sind, und den beiden Parlamentsabgeordneten, welche das bulgarische Parlament im europäischen Konvent zur Überarbeitung der Verträge vertreten, einem Vertreter der Delegation der Europäischen Kommission in Sofia und dem französischen Chef einer führenden IT-Firma.
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