| Der Stabilitätspakt und die Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen... |
...als politische Instrumente der EU in SüdosteuropaVom 6. bis 8. März 2003 veranstaltete das Studentenforum in den Räumen der Robert Bosch Stiftung in Berlin eine Tagung zum Stabilitätspakt und den Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen als politischen Instrumenten der Europäischen Union in Südosteuropa. ![]() An der Tagung nahmen neben Studenten aus dem Forum Mitglieder der Partnerorganisationen Europski Krug – Hrvatska (Europäischer Kreis Kroatien, Zagreb) und Conférence Olivaint (Branche Jeunes, Paris) teil. Referenten aus dem Auswärtigen Amt, dem Büro des Sonderkoordinators für den Stabilitätspakt in Brüssel, der Stiftung Wissenschaft und Politik, Daimler-Chrysler, der International Organization for Migration, der Robert Bosch Stiftung, Transparency International und der European Stability Initiative berichteten über Konzepte und Strategien für die Region und verdeutlichten das Potential des Paktes aber auch seine praktischen Beschränkungen. Die Teilnehmer hatten Gelegenheit, ihre Diskussion mit Botschafter Bozinovic von Serbien und Montenegro bei einem Empfang in seiner Botschaft fortzuführen. In drei Workshops zu ausländischen Investitionen, Korruption und Flüchtlingen wurden die bisherigen Entwicklungen und die aktuelle Situation vertiefend analysiert. In der Diskussion wurde mehrfach ein größeres lokales „ownership“ gefordert und das Fehlen einer kohärenten und konsistenten europäischen Politik gegenüber der Region kritisch hervorgehoben. Schließlich wurde die Bedeutung der jungen Generation, insbesondere deren qualifizierte Ausbildung und Förderung, für eine demokratische und marktwirtschaftliche Entwicklung betont. Zur weiteren Vertiefung dieser Thematik vor Ortfand fand im Oktober 2003 eine Internationale Sommerakademie in Kroatien und Bosnien-Herzegowina statt. |
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