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Die Projektgruppen haben freie Hand, was Inhalt und Rahmen ihrer Projekte angeht. Über das vergangene Jahrzehnt haben sich aber einige wiederkehrende Formate herausgebildet und bewährt: Think Tanks und multilaterale Konferenzen
In Think Tanks und multilateralen Konferenzen mit den Partnerorganisationen des Studentenforums diskutieren die Mitglieder einige Tage lang mit Wissenschaftlern, Experten und ausländischen Gästen über ein Thema aus Politik, Wirtschaft oder Recht. Die Veranstaltungen wollen Wissen vermitteln, die Teilnehmer sensibilisieren und politisch unabhängige Lösungsansätze entwickeln, die als Vorschläge für zukünftiges Handeln an Entscheidungsträger des betreffenden Bereiches gerichtet werden. Die Themen der Think Tanks reichen den vielfältigen Interessen der Mitglieder entsprechend von Energie- und Gesundheitspolitik über die Reform des Auswärtigen Amtes bis zu unternehmerischer Verantwortung. In den multilateralen Konferenzen wurden unter anderem die Weimar Youth Talks entwickelt.  Sur-Place-Dialoge und Studienreisen Bei den Sur-Place Dialogen handelt es sich um Studienreisen, bei welchen der Kontakt mit den Menschen im Gastland im Zentrum steht. Deshalb wird neben Treffen mit Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft besonderer Wert auf das Kennenlernen der zivilgesellschaftlichen Strukturen vor Ort gelegt. In der Regel nehmen neben ausgewählten Studenten aus dem besuchten Land auch Vertreter unserer Partnerorganisationen an den Reisen teil. Ebenso haben Mitglieder des Studentenforums die Möglichkeit, an den Aktivitäten unserer Partnerorganisationen teilzunehmen. Rechts im Bild sehen Sie Mitglieder des Studentenforums zusammen mit Reisenden des LSE Grimshaw Clubs vor der Brücke über den Neretva in Mostar in Bosnien-Herzegovina. InitiativenViele Projekte sind über den Rahmen reiner Think Tanks hinausgewachsen und zu teils mehrjährigen Initiativen geworden. Ziel der Initiativen ist vor allem die Erarbeitung einer innovativen Politikempfehlung, die in den politischen Diskurs eingebracht wird. Auch hier haben sich internationale Initiativen entwickelt, in denen die beteiligten Organisationen ihre jeweilige nationale Situation analysieren, die verschiedenen Ansätze auf einem Arbeitstreffen gegenüberstellen und daraus ebenfalls eine gemeinsame Politikempfehlung ableiten. Schwerpunkte lagen oft auf Bildungspolitik sowie der Bildung und Verantwortung politischer Eliten und Unternehmen. Internationale Sommerakademie (ISA)Auf Initiative des Studentenforums findet seit 2000 jährlich eine in Austragsort und Fragestellung wechselnde Internationale Sommerakademie (ISA) statt. Diese hat sich mittlerweile zu der zentralen Veranstaltung der Politeia-Community entwickelt und wird reihum von einer ihrer Mitgliedsorganisation unter Mithilfe des Studentenforums organisiert. Die ISA dauert in der Regel eine Woche und gibt den Studenten die Gelegenheit zur vertieften Diskussion ausgewählter Fragestellungen untereinander und mit hochrangigen nationalen Persönlichkeiten. So soll der Öffentlichkeit eine Sicht der jungen Generation zu aktuellen Problemen aus den Bereichen Gesellschaft, Politik und Wirtschaft geboten werden. Nachwuchsförderung Das Studentenforum im Tönissteiner Kreis möchte seine eigenen Erfahrungen und Fördermöglichkeiten weitergeben und die Sichtweisen von Schülern in seine Diskussionen einbringen. Daher hat sich in den vergangenen Jahren in verschiedenen Projekten eine intensive Nachwuchsförderung herausgebildet, so zum Beispiel im Schülerforum, im Schülerdialog und in der internationalen Förderung von Hauptschülern.
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